Wiener Eistraum
Vom 20. Jänner bis 4. März 2012 verwandelt sich der Rathausplatz in eine riesige Eisfläche und wird zum Paradies für Schlittschuhfans jeden Alters. Mehr
Musik & Bühne
Wien ist die Welthauptstadt der Musik: Die Wiener Philharmoniker und die Wiener Sängerknaben geben den Ton an der Weltspitze an, die Staatsoper und der Goldene Musikvereinssaal zählen zu den weltbesten Aufführungsstätten. Tradition, die nachhält – schließlich ist heute der „Vienna Sound“ hiesiger Top-DJs international gefragt. Musik & Bühne
Unsere Geschichte
Johann Philipp Graf Stadion (1763-1824), ein Staatsmann und Außenminister, gab dem Hotel seinen Namen.
Erbaut wurde das Haus in den Jahren 1824/1825 im Biedermeierstil und steht heute unter Denkmalschutz (Das Wiener Biedermeier). Laut erhaltenen Dokumenten wird das Hotel seit 1897 betrieben. Die einzige Unterbrechung vom Juli 1945 bis Dezember 1948 wurde durch die amerikanische Besatzung verursacht.
Im Laufe der Jahre wurden mehrmals Renovierungen vorgenommen. Der Modernisierung 1984 folgte 1999 die komplette Renovierung und Neugestaltung des gesamten Hotels. Alle Zimmer wurden neu möbliert und dekoriert. Rezeption, Halle und Speisesaal wurden gästefreundlicher arrangiert.
Seit Mai 1999 wird das Hotel von Milan Oborny geführt.
Johann Philipp Stadion,
Graf von Warthausen.
Stich, um 1810.
Johann Philipp Stadion:
Stadion (geb.18. Juni 1763 in Mainz, gest. 15. Mai 1824 in Baden bei Wien) war Gesandter in Stockholm (1787-1790) und in London (1790-1793), wo er massgeblich zum Eintritt Englands in die Koalitionskriege gegen das revolutionäre Frankreich beitrug. 1793 schied Stadion unter Protest aus dem diplomatischen Dienst aus, als Kaiser Franz I. Polen an Preussen abtreten und die österreichischen Niederlande gegen Bayern tauschen wollte. 1800 nahm er seinen Dienst als Botschafter in Berlin und ab 1803 in St. Petersburg wieder auf. In letzter Position bewegte er den Zaren zum Eintritt in den Dritten Koalitionskrieg. 1805 wurde Stadion zum österreichischen Außenminister ernannt. Er befasste sich aber vor allem mit inneren Reformen des Schulwesens und der Verwaltung sowie mit der Wirtschaftsförderung und dem Aufbau eines Systems zur Volksbewaffnung, das gegen das napoleonische Frankreich eingesetzt werden sollte. Stadion riet Kaiser Franz I. 1803 das Alte Reich aufzulösen, in der später enttäuschten Hoffnung, so den Rheinbund verhindern zu können. Er war ein Befürworter des österreichischen Aufstands von 1809, der allerdigns zusammenbrach, als sich Preussen nicht, wie Stadion gehofft hatte, daran beteiligte. In der Folge der österreichischen Niederlage wurde er als Außenminister durch Metternich abgelöst.
Ab 1815 war Stadion Finanzminister. Im Zuge seiner Neuordnung des Steuerwesens gründete er 1816 die Österreichische Nationalbank. Außenpolitisch stand er im Konflikt mit Kaiser Franz I. und Metternich, da er eine grossdeutsche Lösung bevorzugte.